Presencing

Ein Ansatz der mich bei der Arbeit in Veränderungsprozessen sehr begeistert ist «Presencing», von Senior Lecturer Otto Scharmer, tätig am MIT in Boston. Es ergänzt den vergangenheitsorientierten mit einem zukunftsbezogenen Lernkreislauf.
Scharmer stellte die Frage: «Wie kommt das Neue in die Welt?» und führte weltweit 130 Interviews mit hochinnovativen Topmanagern. Seine Erkenntnisse: Es gibt eine innere Quelle, die weiss und die uns vorwärts treibt. Wir sind uns dieser inneren Quelle nicht immer bewusst, sie ist ein blinder Fleck. Wenn wir den Zugang zu dieser inneren Quelle herstellen, dann können wir die Möglichkeiten der auftauchenden Zukunft erkennen. Scharmers «Presencing» ist ein Kunstwort, gebildet aus «presence» und «pre-sensing». Lassen wir uns von ihm inspirieren und erlauben wir uns, von einem anderen Ort und auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen, was ist und – was verwirklicht werden möchte. Das ist hilfreich bei kreativen und innovativen Veränderungsprozessen in Organisationen wie auch bei der persönlichen Visionsfindung und -umsetzung.
Weiterführende links:
www.ottoscharmer.com
www.theoryu.com
mehr unter Food for thought

Der Erfolg einer Intervention ist abhängig von der inneren Verfassung des Intervenierenden.
William O’Brien, ehem. CEO der Hanover Insurance Company und einer der Interviewpartner von O. Scharmer